| News von: Markus Müller |
Vereinsmeisterschaften Am gestrigen Samstag fanden in der Schulturnhalle die Vereinsmeisterschaften der Damen und Herren statt. Bei den Damen war wieder eine extrem schwache Besetzung zu beklagen und so wurde die einzige anwesende Dame Katharina Greßbach direkt zum Beginn als neue Vereinsmeisterin vorgestellt. Neben einem kleinen Sachgeschenk, das von Fa. Getränke Fecher zur Verfügung gestellt wurde, erhielt Katha außerdem die Möglichkeit bei den Herren ebenfalls an den Start zu gehen. Auch bei den Herren ging es diesmal neben dem Verewigen auf der Siegersäule um Sachpreise: Die Pizzeria Cavalino nebenan hat genauso einen Gutschein gespendet wie die Pizzeria Al Carpaccio bei Enzo. Für den 3. Platz gab es noch eine Kleinigkeit vom Getränke Fecher, außerdem wurde für den Sieger der Platzierungrunde ein T-Shirt von Stephan Ehmes in Aussicht gestellt. Nachdem Volker immer noch mit einem hartnäckigem Husten kämpft und daher nicht antreten konnte, stellte er sich aber als Turnierleitung bereit und nahm im Anschluss die Auslosung der Vorrunden-Gruppen vor. Und während sich in Gruppe B die Setzung erfüllte, gab es in Gruppe A eine erste Überraschung. So unterlag der Titelverteidiger Markus gegen Hieu relativ klar mit 1:3. Zuvor hatte der Titelverteidiger schon Glück, dass er gegen Sven nicht schon eine Niederlage kassierte, denn Sven zeigte ein gutes Spiel und Markus konnte erst mit 12:10 im 5ten Satz die Oberhand behalten. Die Qualifikation für die Endrunde war ebenfalls eine spannende Angelegenheit in Gruppe 1: Sven, Peter und Stefan hatten alle einen Sieg bei 3 Niederlagen. Stefan hatte das schlechteste Satzverhältnis und zwischen Sven und Peter entschied dann der direkte Vergleich zugunsten des Abwehr-Routiniers. Da bei Peter in der Endrunde trotz einiger sehr guter Spiele kein weiterer Sieg mehr hinzukam, konnte er mit nur einem Sieg immerhin deinen 6. Platz ergattern. Die Platzierungsrunde hatte ebenfalls noch einiges an Spannung zu bieten. Durch einen Sieg von Stefan gegen Robert hatten am Ende wieder 3 Spieler das gleiche Spielverhältnis von 4 zu 1: Sven, Robert und Stefan. Und wieder war Sven im Pech, er hatte das schlechteste Satzverhältnis, am Ende hatte Robert knapp die Nase vorne. Da Züglein an der Waage war in dem Fall Katharina Greßbach, die Stefan einen Satz "klaute" und in der Endabrechnung auf dem 10. Platz landete und damit einen Platz vor Andi Winkelhöfer. Und auch in der Endrunde wurde es spannend: Volker hatte die beiden Vorrunden-Gruppensieger so gesetzt, dass sie das letzte Spiel gegeneinander machten. Vorher mussten Basti Rümmler und Hieu sich aber noch schadfrei halten. Da Hieu bereits in der Vorrunde schon Markus und Peter geschlagen hatte, musste er zunächst gegen Basti Schreiter und Jochen behaupten. Gerade in letzterem Spiel bekam Hieu auch ein wenig mithilfe durch die Glücksgöttin und konnte seinen Gegner immer wieder mit Netz- und Kantenbällen zur Weißglut bringen. Basti Rümmler hatte auf dem Weg zum Finale ein nicht minder schweres Programm zu absolvieren. Zunächst stellte sich Peter in den Weg und Basti ist nun nicht gerade als Abwehrkiller bekannt. Doch in einem Engen Match mit vielen langen Rallys konnte sich der Offensivspieler gegen das Abwehrbollwerk durchsetzen. Zweite Station war dann der Titelverteidiger Markus, der mit einem Sieg seine Chance auf die Titelverteidigung hätte wahren können. Es entwicklete sich ein enges Spiel und nach einem 1:1-Satzzwischenstand sah es im 3ten Satz lange so aus, als würde Markus die Oberhand in diesem Spiel gewinnen können. Doch Basti hielt spielerisch gut gegen und hatte dann in den entscheidenden Momenten auch das Quäntchen Glück um den Satz zu entscheiden. Im 4ten Satz ließ er dann nichts mehr anbrennen und konnte einen 3:1 Erfolg feieren und war somit automatisch unter den ersten Zwei. Nun stand also das Finale an, es wurde eigens ein Zähltisch aufgebaut und alle Anwesenden fieberten auf der Tribüne mit den beiden Protagonisten mit. Im ersten Satz konnte sich Basti zunächst einen deutlichen Vorsprung erspielen und auch ins Ziel retten, doch Hieu schlug postwendend zurück und glich zum 1:1 aus. Der 3te Satz verlief äußerst spannend und man merkte beiden Spielern die Nervosität an, den es unterliefen immer mal wieder ein paar kleinere Fehler. In dieser Phase hatte Basti die besseren Nerven und konnte den Satz für sich verbuchen. Wer nun dachte, dass es das nun war, sah sich aber getäuscht. Hieu blockte, wie schon den ganzen Tag, herausragend und spielte nun selbst auch aggressiver und damit erfolgreicher. Somit konnte er wieder ausgleichen und es stand 2:2. Und Hieu machte im 5ten Satz dort weiter wo er aufgehört hatte, es war für Basti fast nicht möglich mit eigenen Angriffen zu punkten, so gut wie Hieu blockte. Doch auch mit einer passiven Spielweise war Hieu am Ende nicht beizukommen, er griff selbst bei jeder sich bietenden Chance aggressiv an und sammelte Punkt für Punkt um am Ende des Tages das Spiel und damit den Vereinsmeistertitel für sich zu gewinnen. Nach dem Spiel hatte man den Eindruck, das Hieu selbst noch gar nicht realisiert hat, was ihm da gelungen ist. Denn wenn man ehrlich ist, hatte ihn vor dem Samstag niemand so recht auf dem Zettel, die Favoriten hießen Müller, Rümmler, Halbleib. Doch unser "asiatischer Spitzenspieler" glänzte mit Siegen gegen alle Teilnehmer und wurde aufgrund vieler sehr starker Spiele absolut verdient der Vereinsmeister von 2012. Die weiteren Platzierungen waren dann: Basti Rümmler, Markus, Jochen, Basti Schreiter, Peter, Robert, Stefan, Sven, Katha und Andi. Am Abend fand dann die Feier im benachbarten Vitamar auf der Sonnenterrasse der Pizzeria statt und so hatten die Spieler auch noch etwas vom bis dahin schönsten Tag des Jahres und konnten bei leckerer Pizza und Schnitzeln die Abendsonne genießen und mit Hieu zusammen feiern. Abschließend muss man sagen, dass das Niveau der Spiele in diesem Jahr sehr hoch war und dass wir einen schönen Tag mit gutem Tischtennissport in der Schulturnhalle erlebt haben. Und für Hieu beginnt nun die Zeit, in der es nach Trainingsniederlagen heißt: Ich habe gegen den Vereinsmeister gewonnen.
Damen Meister in der 1. Kreisliga Am 20.03.2012 stand das letzte Spiel der Damen in Waldaschaff an. Die Tabellenkonstellation war klar: Ein Sieg mit mindestens 8:2 und die Mannschaft steht als Meister vor der punkgleichen DJK Goldbach aufgrund des besseren Spielverhältnisses fest. Bei einem niedrigeren Sieg wäre automatisch Goldbach Meister. So war der Druck auf den Damen doch schon groß, aber die erste Erleichterung war schon vor dem Spiel: Die Gegnerinnen konnten nur mit 3 Damen antreten und so war es einzig die Spitzenspielerin Schnack, die wirklich ernsthafte Gegenwehr leistete, aber sowohl im Doppel als auch in den Einzeln gegen Katha und Julia nur jeweils einen Satzgewinn verbuchen konnte. So war nach 1,5 Stunden der 8:0 Sieg und damit die Meisterschaft perfekt, was die Damen dann auch gleich vor Ort standesgemäß mit einer Flasche Sekt feierten.
Bayerische Pokalmeisterschaften Nachdem die 1. Mannschaft im Februar in Erlenbach unterfränkischer Pokalsieger wurde qualifizierte sie sich damit auch für die bayerischen Pokalmeisterschaften, die am 18. März in Ebern ausgetragen wurden. Zur Sicherheit als 4. Mann und als Fahrer wurde die Pokalmannschaft um Markus, Basti und Jochen noch von Basti Schreiter ergänzt, außerdem war mit Annalena, Jenny und Leif auch ein kleiner Fanclub am Start. Zum Glück für alle liegt Ebern noch in Unterfranken, so war die Anreise "nur" 2 Stunden, die wir gemeinsam im TSG Bus antraten. Die Halle in Ebern war sehr schön, aber recht dunkel. Außerdem wurde die erste Runde jede Partie nur an einem Tisch ausgetragen. Nach dem Einspielen und fand zunächst die Auslosung statt. Und diesmal hatten wir endlich etwas Glück und sind den großen Favoriten aus dem Weg gegangen. So hieß unser Gegner also TB/ASV Regenstauf IV. Obwohl nur die 4. Mannschaft von Regenstauf hatten sie trotzdem 2 Spieler dabei, die einen TTR von knapp 1700 Punkten hatten. Der 3. Spieler fiel dann aber doch deutlich ab, was letztlich der Schlüssel dafür war, das die Mannen der TSG mit 5:3 die Oberhand behielten. Alle Kleinostheimer gewannen gegen den schwächsten Gegner mehr oder weniger klar, dazu holte noch Jochen einen Punkt gegen die Nr. 2, der in einem engen Match im Anschluss Markus besiegte. Doch Markus machte die Niederlage mit einem Sieg gegen den Spitzenspieler der Gegner, der zuvor Basti und Jochen besiegt hatte, wieder wett. Damit war der Einzug in das Halbfinale geschafft! Im Halbfinale hieß der Gegner dann SV DJK Eggolsheim. Schon bei der Begrüßung wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass 2 Spieler kein bzw. kaum Deutsch sprechen. Also von wegen Bayerische Meisterschaften... Die beiden Tschechen erwiesen sich dann auch leider als zu hohe Hürde. Markus konnte zwar den Spitzenspieler in einem engen Match in der Verlängerung des 5ten Satzes niederringen, aber außer den planmäßigen Punkten gegen den Quoten-Deutschen durch Markus und Basti wollte sonst kein Punktgewinn gelingen, so dass wir uns mit 3:5 geschlagen geben mussten. Nach der ersten Enttäuschung konnten wir uns dann aber mit der Urkunde in der Hand über einen 3. Platz bei den bayerischen doch ordentlich freuen. Das Finale verloren dann die Eggolsheimer knapp, war aber ein schönes Spiel mit wirklich spektakulären Ballwechseln und sicher alles andere als Kreisliga-Niveau! An dieser Stelle nochmal ein ausdrücklicher Dank an Basti Schreiter, der uns gefahren und unterstützt hat sowie natürlich auch an unseren kleinen Fanclub. |
| 29.04.2012 |
| News von: Basti Rümmler / Markus Müller |
1. Mannschaft unterfränkischer Pokalsieger! Was für ein Tag, was für ein Erfolg für die erste Pokalmannschaft der TSG! Am vergangenen Sonntag setzten sich Markus, Basti und Jochen in Erlenbach gegen alle Gegner durch und wurden unterfränkischer Pokalsieger auf Kreisebene! Als Kreispokalsieger des Landkreises Aschaffenburg ging es nun weiter auf die Bezirksebene, wo die Pokalsieger aus den anderen 7 Kreisen Unterfrankens auf uns warteten. Die Beobachtung der Gegner im Voraus offenbarte, dass man allem Anschein nach eher als Außenseiter zum Turnier fuhr. Und da ab der ersten Runde direkt das KO-System griff, drohte ein schnelles Aus schon nach dem ersten Spiel. Aus dem Teilnehmerfeld stachen besonders die Mannschaften aus Waldbrunn, um einen ehemaligen Regionalligaspieler und aus Kleinheubach als besonders stark heraus. Das Losglück war uns nicht Hold, die Glücksfee bescherte uns die SG Kleinheubach als Viertelfinalgegner, eine der stärksten Mannschaften. Doch es begann verheißungsvoll, Markus und Basti bezwangen ihre Gegner souverän, die TSG ging mit 2:0 in Führung. Im Anschluss jedoch verloren Jochen und Basti gegen den starken Jochen Sevenich, Markus unterlag seinem eigentlich schwächeren Gegner Christian Sevenich sehr knapp, sodass es nun 2:3 stand. Markus wusste danach auch gegen Spitzenspieler Jochen Sevenich nicht zu überzeugen und unterlag in vier Sätzen, Jochen gewann sein dafür aber Spiel klar. Beim Stand von 3:4 gingen nun Jochen und Basti an die Tische. Basti hatte keine Probleme und gewann mit 3:0, bei Jochen jedoch lief es zunächst aber überhaupt nicht. Die Sätze eins und zwei verliefen unglücklich, beim Stand von 0:2 und 4:4 stand die TSG mit dem Rücken zur Wand, das Erstrunden-Aus schien nah. Doch Jochen griff noch einmal an, die Sätze drei und vier erkämpfte er sich knapp. Der letzte Durchgang entschied also über den Gesamtsieg. Doch es schien, als würde die gerade aufgekommene Hoffnung sofort wieder zerstört, denn beim Seitenwechsel sah sich Jochen einem 2:5-Rückstand gegenüber. Bis zum 6:8 ließ der Gegner ihn nicht rankommen, bis der Neuzugang aus Kahl nochmals eine Schippe drauf legte, sich Punkt für Punkt erkämpfte und den Satz schließlich mit 11:9 gewann! Der Jubel war groß, die erste schwere Aufgabe gelöst, das Halbfinalticket gebucht. Bei der erneuten Auslosung war Fortuna wieder nicht auf unserer Seite, denn als nächstes ging es gegen die Favoriten vom TTC Waldbrunn. Und es begann nicht gut: Bis auf Markus, der mit seiner Leistung gegen Kleinheubach nicht zufrieden war und sich im Auftakteinzel daher richtig reinhängte, sollte in den ersten 3 Einzeln kein weiterer Sieg mehr gelingen. Nachdem im Anschluss Markus dem besten anwesenden Spieler ebenfalls gratulieren musste, sah man sich direkt einem 3:1-Rückstand gegenüber. Doch Hoffnung keimte nochmals auf, nachdem Basti und Jochen ihre Spiele deutlich gewannen und es plötzlich 3:3 stand. Auch Jochen wusste dem letztjährigen Regionalligaspieler aus Kist nichts Ernsthaftes entgegenzusetzen, doch Markus konnte durch eine geschickte Taktikumstellung überzeugend gewinnen und erspielte somit den vierten Punkt! Und plötzlich war die Sensation zum Greifen nahe, im letzten Spiel konnte Basti den Sack zumachen. Und tatsächlich, nach drei mehr oder weniger deutlichen Sätzen war der Drops gelutscht, die TSG warf den hohen Favoriten auf den Turniersieg aus dem Wettbewerb und zog ins Finale ein! Hervorzuheben war diesmal Markus, der in den entscheidenden Momenten ruhig blieb und mit der richtigen Taktik in seine Spiele ging. Während Basti und Jochen gegen den starken Czochanski eher chancenlos waren konnte Markus das Spiel als einziger offen gestalten und machte es dem Spitzenspieler sehr schwer, musste ihm am Ende dennoch nach drei knappen Sätzen gratulieren. Damit stand die TSG nun im Finale. Im anderen Halbfinale setzte sich der TV Ebern gegen den FC Arnstein durch. Zwischen dem Halbfinale und dem Endspiel lagen fast zwei Stunden, die den Akteuren deutlich zu schaffen machten. Schon nach dem Einspielen floss der Schweiß, die Leichtigkeit und Unbeschwertheit aus den ersten Spielen war erstmal weg. Und so begann das Finale auch, wie die beiden Spiele vorher, mit einem Fehlstart. Konnte Markus seinen Gegner noch klar besiegen, so war Basti gegen den Abwehrspieler und ehemaligen Landesligaspieler Dorsch chancenlos und Jochen musste trotz 2:0-Führung dem Eberner Spitzenspieler am Ende doch zum Sieg gratulieren. Im Anschluss mühte sich auch Markus vergebens gegen den Abwehrspieler Dorsch und musste sich denkbar knapp mit 10:12 im 5ten Satz geschlagen geben. Doch die beiden Spiele gegen die Kleinostheimer Spitzenspieler hinterließen ihre Spuren aufgrund des aufwändigen Abwehrspiel des Spielers aus Ebern. Stehend K.O., aber extrem glücklich und stolz nahmen die Pokalhelden Markus, Basti und Jochen den Cup entgegen und damit den Startplatz auf der bayerischen Pokalmeisterschaft am 18.03. in der Heimatstadt des Finalgegners, Ebern. Hier werden erneut zum Teil übermächtige Gegner auf die TSG warten, jedoch braucht man sich nach einer solchen Leistung nicht verstecken: Im Gegensatz zu vielen anderen Mannschaften stach bei der TSG nicht ein Einzelner heraus, stattdessen trug jeder der Akteure seinen Teil zu den Siegen bei! Mit derselben Form, einem Tick mehr Losglück und der Euphorie des unterfränkischen Meistertitels im Rücken ist auch auf den „Bayerischen“ etwas für uns drin! |
| 10.03.2012 |
| News von: Basti Rümmler |
1. Mannschaft Kreispokalsieger Nachdem im Oktober der TTC Kahl II, der Mitfavorit Pflaumheim II, danach Aschaffenburg-Damm II und schließlich Wenighösbach aus dem Wettbewerb geworfen wurde, traten Markus, Basti und Jochen am Sonntag, 29.01.2012 in Dettingen zum Finalturnier an die Tische. Hier wartete neben dem am Tag zuvor in der Liga besiegten Ligakonkurrenten Westerngrund mit dem TSV Keilberg sowie der zweiten Garde des TSV Gailbach zwei Mannschaften aus der 2. Kreisliga.
Im Halbfinale traf das Los gleich auf die starken Gailbacher – zwar nur Zweiligist, jedoch mit zwei Bezirksligaspielern verstärkt, dazu zwei der besten Spieler aus der 2.Kreisliga. Es schien aber, als hätte die TSG einen Traumtag erwischt: Markus siegte trotz unbefriedigender Topspinquote mit 3:1, Jochen ließ sich nicht von einem 1:2 Rückstand beeindrucken und erkämpfte sich das Spiel und Basti wusste sich der Unangenehmen Spielweise von Hans Neuberger mit kurzen Noppen zu erwehren und gewann ebenfalls in vier Sätzen.
Zwar fuhren die drei Kleinostheimer als Favorit nach Dettingen, zumal der Spitzenspieler der 1. Kreisliga, Volker Dürr aus Westerngrund wie tags zuvor angekündigt nicht antreten konnte, dass man jedoch gegen den stärksten Gegner mit 5:0 gewann war so nicht zu erwarten und zeigt wozu diese Mannschaft in guter Form in der Lage ist! Vor dem Spiel warnte Markus seine Mitspieler, den Gegner nicht zu unterschätzen, handelt es sich bei den Keilbergern zwar ebenfalls „nur“ um eine Mannschaft der zweiten Kreisliga, aber wie bekanntlich jeder weiß, hat der Pokal seine eigenen Gesetze. Und er sollte Recht behalten. Die ersten Einzel waren hart umkämpft und doch mit dem besseren Ende für den Favoriten aber vor allem Markus und Jochen mussten sich kräftig strecken um die Punkte für Kleinostheim einzufahren. Im Anschluss sicherte Markus trotz spielerischen Unzulänglichkeiten den vierten Punkt recht souverän. So lag es an Basti den Sack im Spiel gegen den Spitzenspieler von Keilberg zuzumachen. Zunächst lief es aber nicht so gut und so musste er einen hohen Rückstand im vierten Satz aufholen um sich in den Entscheidungssatz zu retten. Dort bewies er jedoch Nervenstärke und holte auch den letzten Punkt zum 5:0 Endstand Somit war es vollbracht, erstmals seit vielen Jahren durfte sich wieder eine Herrenmannschaft der TSG Kleinostheim in die Siegerliste eintragen! Dass sowohl das Halbfinale, als auch das Finale so deutlich mit 5:0 gewonnen wurde war zwar überraschend, jedoch keinesfalls unverdient. Die drei „Pokalhelden“ ließen zu keinem Zeitpunkt Zweifel daran aufkommen, wer der Sieger sein würde. Anfang März geht es weiter nach Erlenbach, wo die Mannschaft den Kreis Aschaffenburg auf Bezirksebene vertreten wird. Dort werden die Mannschaften deutlich stärker sein, jedoch braucht man sich mit dieser Mannschaft nicht zu verstecken: Markus war stets in der Lage, seine Gegner in Schach zu halten, auch wenn er sein gewohntes Spiel nicht immer aufziehen konnte, Jochen zeigte eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber den bisherigen Punktspielen und Basti konnte ein ums andere mal mit der saubersten Technik aller Akteure überzeugen. |
| 09.02.2012 |
| News von: Basti Rümmler / Volker Geis / Markus Müller |
Pokalrunde 1. Mannschaft Am Dienstag stand das Viertelfinale des Kreispokals an. Glücksgöttin Fortuna verschaffte der ersten Mannschaft die DJK Wenighösbach, welche bereits in der ersten Runde die dritte Mannschaft der TSG aus dem Wettbewerb kegelte. Für den verletzten Thomas rückte Hieu, der sich ebenfalls seit einigen Wochen in bestechender Form befindet, in die Pokalmannschaft. Am Nebentisch zeigte Markus, dass er selbst im Formtief mit den Besten mehr als nur mithalten kann und bezwang Enrico Trautner mit 3:2. Als nächstes durfte Basti sein Können gegen den Spitzenspieler der Gastgeber, Enrico Trautner, unter Beweis stellen. Und das gelang ihm zunächst auch famos: In den ersten beiden Sätzen ließ er seinen Kontrahenten gerade mal zusammen 7 Punkte ergattern. Das anschließende Aufbäumen des Gegners sorgte aber nochmal für Spannung und Basti musste den 2:2-Satzausgleich hinnehmen. Im 5.Satz setzte er sich jedoch früh ab und entschied den Durchgang letztendlich deutlich für sich.
Damit war das 5:0 und damit der Einzug ins Halbfinale perfekt. Die letzten Spiele werden im Februar in Dettingen ausgetragen. Dort warten bereits die Mannschaften aus Gailbach, Keilberg und Ligakonkurrent Westerngrund. Zwei Neuzugänge zu verzeichnen Mit Sebastian Schreiter und Jochen Halbleib haben wir zwei ehemalige Kleinostheimer zurückgewonnen und können nun verstärkt die Rückrunde in Angriff nehmen.
Nach einigen Jahren Abwesenheit hat sich Jochen entschlossen sich wieder in den Dienst der TSG Kleinostheim zu stellen. Mit Jochen kommt ein sehr guter Spieler mit viel Erfahrung nach Kleinostheim. In den letzten Jahren hat er bei den Sportfreunden des TTC Kahl seinen Schläger geschwungen und dort in der 2. und 3. Bezirksliga gespielt. Bei Sebastian war die Abwesenheit deutlich kürzer, da er erst vor dieser Runde berufsbedingt nach München gezogen und dann auch recht kurzfristig zu einem dort ansässigen Verein gewechselt ist. Leider hat sich die berufliche Chance für ihn am Ende nicht so positiv herausgestellt, so dass er nun wieder zurück zu seiner Familie hier in Aschaffenburg gezogen ist. Sebastian wird in der 3. Mannschaft auf Brett 1 gemeldet, ist aber auch als fester Ersatzspieler für die 2. Mannschaft vorgesehen, in der er schon letztes Jahr gespielt hat. |
| 22.12.2011 |
| News von: Markus Müller / Basti Rümmler |
Bayerische Einzelmeisterschaften B/C/D am 03./04.12.2011 in Nittenau Nach Julias starkem zweiten Platz bei den Damen C und dem drittem Platz von Basti in der Herren B-Klasse bei den Bezirksmeisterschaften in Veithöchsheim Ende Oktober ging es zu den bayerischen Meisterschaften nach Nittenau in die Oberpfalz. Neben den beiden Spielern entschlossen sich auch Markus und Annalena, die beiden zu begleiten und zu unterstützen. So machte sich der TSG-Tross am Freitag den 02.12.2011 auf den Weg gen Osten. Nach der 300km weiten Reise bezogen zunächst alle ihre Zimmer in unterschiedlichen Pensionen rund um den 8500 Einwohner Ort und machten dann sich zum laut Google "Besten Italiener der Stadt" auf. Anschließend wurde der Nittenauer Weihnachtsmarkt mit seinem Glühweinangebot inspiziert, der strömende Regen störte uns herzlich wenig, jedoch erlagen alle wenig später den Strapazen des Tages und fielen in ihre Betten. Am nächsten Morgen ging es nach einem mehr oder weniger reichhaltigen Frühstück (stark pensionsanhängig!) gegen 9 Uhr in die Regentalhalle. Dort wurde unser Kreis-Aschsffenburg-Lager mit Fränki Hoffmann und Lucas Brandl aufgeschlagen und es ging zum Einspielen an die Tische. Basti ließ auch im zweiten Spiel seinem Gegner keine Chance und siegte erneut mit 3:1. Julia hingegen musste gegen ihre starke Gegnerin aus Oberbayern über die volle Distanz gehen, setzte sich letztendlich aber im Entscheidungssatz durch. In der letzten Runde sollte bei beiden also nichts mehr schief gehen. Und tatsächlich gab sich Julia keine Blöße, die von Coach Markus vorgegebene und auf die Noppen der Gegnerin angepasste Taktik "hoch Schupfen, hoch gewinnen" ging voll auf. So gewann Julia gegen die "Noppenfrau" souverän und qualifizierte sich als Gruppenerste für das am nächsten Tag stattfindende Viertelfinale. Am Tisch gegenüber fand Basti gegen die überragenden Aufschläge seines Gegners kein Mittel und musste sich in drei knappen Sätzen geschlagen geben. Durch ein 3:0 am Nebentisch ergab sich in der Gruppe C die Konstellation, dass es drei Spieler mit 2:1 Spielverhältnis gab. Am Ende fehlte Basti ein einziger Satz zum Qualifikationsrang, somit schied er trotz zwei starker Spiele in der Vorrunde aus. Der Schock saß tief, im anschließenden Doppel hatte Basti mit Partner Christoph Sasse aus Etwashausen keine Chance und verlor mit 0:3 sang und klanglos. Optimal lief es hingegen auch weiterhin bei Julia, mit ihrer Partnerin Stephanie Pietsch vom TV Marktheidenfeld konnte sie einen 0:2 Rückstand noch in einen Sieg ummünzen und auch hier das Viertelfinal-Ticket buchen. Als letztes standen am Samstagabend die Spiele der ersten Runde im Mixed an. In der C-Klasse ging Julia mit Partner Frank Hoffmann an den Start. Doch ihnen gelang es trotz den Tipps von Titelverteidiger Markus nicht, ihre Gegner in Schach zu halten und so wurden die Hoffnungen auf eine Titelverteidigung mit einem 1:3 schon in der Auftaktrunde begraben. Beim Mixed-B trat Basti mit seiner Partnerin Manuela Mohr von Eintracht Karlsfeld aus Oberbayern an. Im letzten Spiel des Tages hatten die beiden keine Mühe, überließen Ihren Gegnern lediglich einen Satz und qualifizierten sich für das Viertelfinale am Sonntag. Abends ließen wir den Tag auf einem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt auf Schloss Guteneck ausklingen. Aus Rücksicht auf ihre Doppelpartner verzichteten Julia und Basti als Einzige auf den obligatorischen, sehr knoblauchlastigen Langosch, stattdessen erfreuten sich Dounuts, Waffeln, Bratwürste und Pfefferbeisser großer Beliebtheit. Besonderes Highlight war Markus' und Bastis Partner-"Räuberspiess". Sonntags stand als Erstes das Viertelfinale der Mixed B-Klasse an. Basti und Manuela hielten gegen die späteren Turniersieger gut mit, mussten sich aber am Ende in 4 Sätzen geschlagen geben. Somit galt für das anschließende Einzel-Finale wie fast das ganze Wochenende bei Julia die Losung „flach Schupfen, hoch gewinnen“. Und mit diesem Leitsatz startete Julia dann auch furios. Immer wieder hatte die Gegnerin starke Probleme, ihre gefährlichen Angriffsbälle auf den Tisch zu bringen und wenn sie einmal kamen, dann wurden sie von Julia gnadenlos zurück geblockt. So konnte der erste Satz souverän gewonnen werden. Im zweiten Satz spielte die Gegnerin dann schon deutlich verhaltener, hatte bei den Schupfduellen allerdings häufig das Nachsehen, konnte dafür aber nun öfters mit dem eigenen Angriff punkten. Dennoch schaffte es Julia immer wieder geschickt die Bälle so zu platzieren, dass der Angriff entweder im Netz landete oder aber über die Platte hinaus ging. So konnte auch der 2. Satz gewonnen werden. Im 3. Satz stellte die Gegnerin ihre Angriffsbemühungen fast komplett ein. Leider ließ bei Julia in dieser Phase die Konzentration nach einem langen Wochenende etwas nach und auch die taktische Disziplin wurde nicht immer voll durchgehalten. So gingen nun auch einige Schupfduelle zu Ungunsten von Julia aus und auch eigene Angriffsversuche brachten keinen Erfolg. Am Ende musste so der 3. Satz in der Verlängerung abgegeben werden. Doch dank der eindringlichen Pausenansprache gelang es Julia wieder, sich auf ihre Stärken zu besinnen und auch bei Schupfduellen nun wieder hochkonzentriert zu Werke zu gehen. Mit dieser Taktik gelang es im 4. Satz recht deutlich auf die Siegerstraße einzubiegen. Beim Stand von 10:4 hatte Julia den ersten Matchball und diesen verwandelte sie unter tosendem Applaus des großen Fanblocks auch direkt zum ersten Einzeltitel bei Bayerischen Meisterschaften im Tischtennis für die TSG Kleinostheim. Direkt im Anschluss an die Finals wurden dann noch die Siegerehrungen vorgenommen. Hier hatte sich der Ausrichter aus Nittenau mit einer Konfetti-Kanone etwas nettes Einfallen lassen. Julia durfte dann gleich 2x aufs Treppchen, außerdem noch Frank Hoffmann im Einzel (3. Platz) und Mirela Covaci aus Aschaffenburg-Damm mit einem 2. Platz im Einzel in der B-Klasse. Danach hieß es schnell ins Auto und bei miesem Regen-Wetter wieder Richtung Heimat. Dort trafen wir dann um 19:30 ein, doch nach Feiern war so richtig niemandem mehr zu Mute und so trennten wir uns nach einem schönen, intensiven und sehr erfolgreichen Wochenende und jeder spannte die letzten Stunden noch ein wenig aus. |
| 04.12.2011 |
| News von: Markus Müller |
Thomas Lauer hält die Erste im Rennen Nachdem die Saison für die Erste nicht besonders günstig begonnen hat und man mit zwei Niederlagen gegen Strötzbach und Pflaumheim schon etwas Abstand zu eben jenen beiden Spitzenreitern hatte, stand gestern die Partie beim Überaschungs-Dritten Westerngrund auf dem Plan. Die Anreise in Peters nagelneuem Sharan war Dank der technischen Finessen recht kurzweilig. In Westerngrund angekommen gabs gleich eine gute Nachricht: Der Gegner trat mit Ersatz an, der im hinteren Paarkreuz bisher überragend spielende Thomas Wissel war verhindert. Als Ersatzmann trat Frank Hoffmann an, der am kommenden Wochenende mit Julia zusammen bei den Bayerischen Einzelmeisterschaften im Mixed den Titel von Markus verteidigen will. Eigentlich ein gutes Zeichen, hatte er doch zwei Tage vorher sowohl gegen Volker als auch gegen Hieu verloren. Die Eingangsdoppel im Spiel waren dann fast wie erwartet eine klare Geschichte, Markus und Sven im Prinzip ohne Chance gegen Doppel 1 der Gegner, dafür Basti und Thomas nach anfänglichen Problemen am Ende sehr souverän. Doch schon beim Doppel 3 gab es den ersten Dämpfer... Volker und Hieu verloren, was man so nicht erwartet hatte. Bei den Einzeln konnte dann Markus einen ungefährdeten Sieg verbuchen, während Basti den Spitzenspieler der Gastgeber zwar ärgern, aber letztlich nicht entscheidend aus dem Rhythmus bringen konnte und zum Sieg gratulieren musste. In der Zwischenzeit wurde auf Wunsch von Hieu sein zweites Einzel vorgezogen, das er nach schwachem Spiel gegen Frank Hoffmann knapp verloren geben musste. Doch dann kam der erste grandiose Auftritt von Thomas: Gegen den Nachwuchsspieler Pascal Schwind brannte er ein wahres Feuerwerk seiner gefürchteten schnellen Konterschläge ab und war beim Stand von 7:3 bei 2:0-Satzführung sogar vor seiner eigenen Stärke etwas erschrocken, so dass er Pascal kurzzeitig nochmal herankommen lassen musste. Doch am Ende des Satzes lief es wieder und der Sieg war verbucht. Am Nebentisch konnte auch Peter gegen Klepl einen wichtigen Arbeitssieg erringen, so dass es plötzlich gar nicht mehr so schlecht aussah für die TSG. Im hinteren Paarkreuz durfte Volker dann gegen Frank Hoffmann beweisen, dass er gegen Abwehrspieler einfach eine Bank ist, auch wenn er sich diesmal etwas quälen musste. Hieu konnte sich im zweiten Einzel etwas steigern, aber er konnte trotzdem noch nicht seine volle Leistungsstärke abrufen. So musste der 5. Satz entscheiden, den Hieu nach 6:10 Rückstand noch gewinnen konnte. Die zweite Einzelrunde startete mit dem Spitzeneinzel der beiden besten Spieler der Liga. Markus legte los wie die Feuerwehr und konnte dank einiger Netzbälle den ersten Satz gewinnen. Doch ab dem 2. Satz fehlte das für so ein Spiel notwendige 100%ige Selbstbewusstsein und der Gegner wurde immer besser, so dass es am Ende bei diesem einen Satzgewinn blieb. Am Nebentisch musste sich dann Basti hauchdünn zum zweiten Mal an diesem Abend geschlagen geben. Doch Thomas spielte wie schon in seinem ersten Einzel phasenweise unglaubliche Bälle und konnte seinen starken Gegner am Ende mit 3:1 niederringen, während sich Peter am Nebentisch nach 2:0-Führung und nahezu endlosen Schupfduellen noch die Butter vom Brot nehmen lassen musste. Da auch Volker in seinem zweiten Einzel vom Pech verfolgt wurde, kam es beim Stand von 7:8 aus der Sicht der TSG zum Schlussdoppel. Und auch hier war Thomas an diesem Abend einfach zu stark. Zusammen mit Basti spielten sie das gegnerisches Top-Doppel in den ersten beiden Sätzen klar an die Wand. Nach einem kurzen Aufbäumen der Gegner zur Mitte des 3ten Satz konnten die beiden, die bislang noch kein Doppel verloren haben, am Ende nochmal eine Schippe drauf legen und somit zumindest einen Punkt für die Heimreise sichern. Nun liegt man je 3 Punkte hinter den beiden Spitzenreitern punktgleich mit Westerngrund auf dem 3. bzw. 4. Tabellenplatz, hat aber noch alle Chancen, die Konkurrenten noch einzuholen, wenn man ab jetzt eine Siegesserie startet. Und so konnte man den Punktverlust am Ende doch gerade noch so verkraften und hatte auf der lustigen Heimfahrt neben der neuerlichen Faszination für Peters neues Auto auch noch die Muse ein Lied anzustimmen, was beileibe nicht alle Tage vorkommt... |
| 27.11.2011 |